
Am Wochenende Sa., 22.09.18, So., 23.09.18 starteten wieder 10 unentwegte Wanderfreunde der Butzbachbehne zur 2-Tageswanderung rund um den Uracher- und den Gütersteiner Wasserfall. Nach einer Startpilotdose Marke Ottakringer ging es vom P+R Parkplatz los in Richtung Uracher Wasserfall.
Zunächst spazierten wir entlang des sich schlängelnden Brühlbachs in das gleichnamige Tal hinein. Auf dem Weg entlang der Auen genossen wir die wildromantische Landschaft und das satte Grün der Bäume, bis wir schon von weitem das Rauschen des Uracher Wasserfalls hörten. Am Talschluss stiegen wir auf einem ausgebauten und mit Treppen versehenen Naturpfad entlang des größten Wasserfalls der Schwäbischen Alb kehrenreich hinauf. In weiten Serpentinen gelangten wir zur Hochwiese hinauf. Am dort gelegenen Rastplatz, mit bewirtschafteter Wasserfallhütte, konnten wir ein entspanntes und ausgiebiges Päuschen eingelegen.
Frisch gestärkt erklommen wir den steilen Ameisenbühl auf einem Naturpfad und bestaunten die gegenüberliegenden Rutschenfelsen. Dorthin führte auch unser Weiterweg, der hangparallel entlang der Kalkabbrüche verlief und uns traumhafte Blicke ins Maisental und über die umliegenden Hügel gewährte. Wir folgten dem Weg weiter über die Hochfläche bis wir die Rohrauer Hütte erreichten, wo wir übernachteten.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, vertrieben wir uns die Zeit wieder einmal mit dem Spiel „Die schwarze Sau“ (wir erinnern uns, am besten keinen Stich machen) und mit der Frage: Wer bin ich?
Nach ausgiebiger Bettruhe wurden wir am nächsten Morgen von starkem Wind und Nieselregen überrascht. Beides hatte jedoch nach dem ausgiebigen Frühstück nachgelassen, so dass wir planmäßig starten konnten in Richtung Fohlenhof des Marbacher Gestüts. Von dort aus folgten wir einem Naturpfad kehrenreich bis zur ehemaligen Kartause Güterstein, vorbei am Gütersteiner Wasserfall bis zum Fuße des Hangs. Anschließend spazierten wir durch Streuobstwiesen des Maisentals in Richtung Bad Urach. Vorbei an Pferdekoppeln erreichten wir schließlich den Wanderparkplatz Maisental, wo wir noch einmal eine ausgiebige Vesperpause einlegten, bevor wir die Heimreise antraten.
